Ausbildungsbetrieb werden – leichter als gedacht!

Du hast Dich schon immer für Ausbildungen interessiert, aber konntest nie den Anschluss zu Deinem Betrieb finden?

Kein Problem – denn um ein Ausbildungsbetrieb zu werden, müssen nur einige Dinge beachtet werden und wir sagen Dir welche!

Die vier wichtigsten Dinge, die Du beachten musst, sind das Berufsbildungsgesetz, die Ausbildungsordnung, die Handwerksordnung und das Arbeitsschutzgesetz. Im Grunde genommen bestimmen die Ordnungen hauptsächlich darüber, welchen Anforderungen bzw. speziellen Voraussetzungen Dein Betrieb entsprechen muss, um ausbilden zu dürfen sowie welche Arbeitsbestimmungen bzgl. Arbeitsstunden, Urlaubstagen etc. für die Auszubildenden gelten. Gleichzeitig wird auch darüber bestimmt, welche Ausstattungen der Betrieb haben muss, sodass der Azubi die Kenntnisse fachgerecht erlernen kann.

Ob Dein Betrieb dafür geeignet ist, wird übrigens von der für Deine Branche zuständigen Stelle festgestellt. Das kann unter anderem die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Landwirtschaftskammer oder auch die Kammer der freien Berufe sein.

Der Ausbilder muss außerdem die Ausbildereignungsprüfung absolviert haben und eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.

Die Prüfung der Azubis führt zum Schluss die Berufskammer durch. Der ausbildende Betrieb ist dafür verantwortlich den Azubi rechtzeitig zur Prüfung anzumelden, ihn für die Teilnahme freizustellen, die Prüfungsgebühr zu bezahlen und die Werkzeuge bereitzustellen. Der genaue Prüfungsablauf ist für jede Ausbildung genau festgelegt.

Nachfrage geweckt? Dann informiere Dich hier direkt bei der Agentur für Arbeit und erfahre wie Du loslegen kannst!

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